Informationen über Yoga

Was ist eigentlich Yoga?
Warum gibt es Yoga für Kinder?
Was können Kinder durch Yoga-Praxis erreichen?
Welche Auffälligkeiten werden durch Yoga verbessert?
Kinder-Yoga und Erwachsenen-Yoga - Was ist der Unterschied?
Ab welchem Alter kann mein Kind beim Kinder-Yoga mitmachen?


Was ist eigentlich Yoga?

Die praktizierte Philosophie des Yoga gibt es seit mehreren tausend Jahren. Als Ursprungsland wird Indien gesehen. Ziel der yogischen Philosophie ist es, den Geist zu schulen und zu vervollkommnen. Sich nicht ablenken zu lassen von den Äußerlichkeiten des alltäglichen Lebens, sondern das eigene Denken zu beherrschen um "Meister des eigenen Lebens" zu werden. Zum Hatha-Yoga gehören die acht Pfade des Yogas. Die wichtigsten Pfade sind:

  • Asana (Übung)
  • Pranayama (Atmung)
  • Dharana (Konzentration)

Wissenschaftlich erwiesen ist, dass Yoga bisher die Entspannungstechnik Nr. 1 war - aber Yoga kann noch viel mehr. Sie formen ihre Figur, verbrennen Fett, machen sich rundum fit und bauen dabei jede Menge Stress ab. Tiefenatmung in jeder Altersstufe stärkt den Rücken und die Knochen, strafft die Haut, hält Muskeln und Sehnen elastisch.

Das Hatha-Yoga umfasst eine Reihe von körperlichen Übungen, die aufeinander abgestimmt sind. Diese Übungen, Asanas genannt, wirken normalisierend auf die Atmung und die einzelnen Organe, die wiederum denselben Einfluss auf den Geist haben. Sie entspannen die Muskulatur, beleben den Organismus und stabilisieren das Nervensystem.

Das Pranayama (Lebensenergie und gelenkte Atmung) bringt Sauerstoff und Energie zu jeder Zelle des Körpers und entschlackt den Organismus, indem Gifte ausgeschwemmt werden. Durch das Zusammenspiel von Asanas und Pranayama werden Körper und Geist optimal aufeinander abgestimmt, und es wird innere Harmonie erreicht.

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Warum gibt es Yoga für Kinder?

Yoga befähigt unsere Kinder, den Alltag besser zu bewältigen und fördert ihre körperliche und seelische Gesundheit.

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Was können Kinder durch Yoga-Praxis erreichen?

Auf der körperlichen Ebene kann sich die Körperwahrnehmung, Motorik und das Körpergefühl verbessern. Eine differenzierte Motorik ist ein wichtiger Teil der Hirnentwicklung des Menschen. Sie bildet die Grundlage für das spätere logisch-abstrakte Denken.
Bei Beachtung der Yamas und Niyamas (Regeln zum freundlich-konstruktiven Umgang mit sich und seiner Umwelt) im Kinder-Yoga kann es zu einer Verbesserung im sozialen Umgang führen.

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Welche Auffälligkeiten werden durch Yoga verbessert?

  • Konzentrationsschwäche
  • Senso-motorische Defizite
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Koordinationsstörungen
  • Mangelndes Selbstbewusstsein
  • Aggressionen
  • Stress
  • Nervosität
  • Ängste

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Kinder-Yoga und Erwachsenen-Yoga - Was ist der Unterschied?

Erwachsene entscheiden sich überwiegend selbst, einen Yoga-Kurs zu besuchen auf Grund von körperlichen oder psychischen Problemen, verminderter Leistungsfähigkeit oder aus anderen Gründen. Kinder dagegen werden meist von den Eltern angemeldet. Die Eltern möchten ihr Kind fördern lassen, z.B. in Bezug auf die Konzentrationsfähigkeit, der Lernfähigkeit, wegen psychosomatischer Beschwerden oder zur Verbesserung motorischer Defizite.
Erwachsene bekommen einen rational orientierten Unterricht. Kinder dagegen pflegen einen phantasievoll-kreativen Umgang mit den Übungen. Der Zugang ist gleich auf der sinnlich-körperlichen Ebene.
Kinder üben nicht, sie sind Yoga.

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Ab welchem Alter kann mein Kind beim Kinder-Yoga mitmachen?

Für einen Kinderyogakurs sollte Ihr Kind sechs Jahre alt sein.

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